Die Edergemeinde ist seit 1949 eine liberale Hochburg. Im Jahr 2009 erzielte die FDP mit rund 22 Prozent der Stimmen ein landesweit beachtetes Ergebnis. Mit einem starken und erfahrenen Team wollen die Freidemokraten in Erndtebrück an ihre Erfolge aus den vergangenen Jahren anknüpfen. Ohne das große Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger habe die FDP keine treibende Kraft im Rat sein können. „Wir haben allen Grund optimistisch in die heiße Phase des Wahlkampfs zu gehen“, sagte Heinz-Georg Grebe im Rahmen des Wahlparteitages der FDP. Die fünfköpfige Ratsfraktion habe sich vehement für eine bürgerfreundliche Politik eingesetzt. So sei die FDP auch die treibende Kraft gewesen, sich dem „Berleburger Weg“ zu widersetzen. Einfach Steuern und Abgaben zu erhöhen, um damit den Haushalt zu sanieren, sei nicht der Weg der Liberalen, so Grebe. Der Vorsitzende der FDP in Erndtebrück gab den versammelten Mitgliedern der Partei einen Überblick über die Ratsarbeit der ablaufenden Wahlperiode. Grebe erinnerte an den Streit um die erhebliche Erhöhung der Friedhofsgebühren. „Wir waren schon immer gegen Erhöhungen. Gebühren aber nachträglich festzusetzen hat dem Fass den Boden ausgeschlagen“, so Grebe. Es sei dem Druck der FDP zu verdanken, dass Bewegung in die Sache gekommen sei und man wenigstens die nachträglichen Erhöhungen habe rückgängig machen können. „Ich denke, die Verwaltung hat verstanden, dass es solche Dinge mit dem Rat nicht mehr geben wird. Auch die anderen Fraktionen haben sich unserer Meinung da angeschlossen“, so der Liberale selbstbewusst. FDP Frontfrau Doris Benfer fand deutliche Worte zum Thema Schulen: „Wir müssen auch weiter um unsere Schulen kämpfen.“ Der Versuch eine Sekundarschule zu gründen sei gescheitert und sie stehe inzwischen auf dem Standpunkt, dass man für den Erhalt der Schulen in der Edergemeinde neue Partner suchen müsse. Ausdrücklich begrüßte sie die Idee, mit allen Kommunen des Kreises darüber zu sprechen, welche Schulformen wo unterhalten werden können. „Wenn wir nicht einzelnen Kommunen alle ihre Schulen nehmen wollen, dann müssen wir uns abstimmen“, so Doris Benfer. Das gehe nur im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit. Die Liberalen in Erndtebrück sehen hier massiven Verbesserungsbedarf. Der Zweckverband, mit dem Industriepark Wittgenstein, sei eine Erfolgsgeschichte, doch sei an anderen Stellen Sand im Getriebe. Heinz-Georg Grebe stellte die Frage, ob der Zweckverband nicht insgesamt mit zu vielen Aufgaben überfrachtet worden sei. Diese Aufgaben könne man dem Zweckverband übertragen, aber es brauche auch eine breite Diskussion darüber, was der Verband in der Zukunft leisten solle. All diese Diskussionen darüber, wie man Erndtebrück und die Region weiter nach vorn bringen könne, seien allerdings vergebens, wenn die Rot-Grüne Landeregierung nicht endlich aufhöre, den Kommunen Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Bestes Beispiel sei der Kommunalsoli, so Grebe. „Das ist doch die reinste Ausplünderung. Die Gemeinden, die sich Mühe geben und den bitteren Weg der Sparsamkeit gehen, werden dafür auch noch bestraft“, sagte Heinz-Georg Grebe. Auch hier habe sich die FDP in Erndtebrück durch ihre Briefaktion und die Unterstützung einer Online-Petition in der ersten Linie des Widerstand befunden. „Wir haben einen ausgesprochen aktiven Ortsverband. Uns kennt man landesweit, auch weil wir nicht einfach abnicken, was von oben kommt, sondern den Mund aufmachen“, so Grebe. Selbstbewusst und mit Politik nahe an den Bürgerinnen und Bürgern und vor allem fern ab von Parteipolitischen Gezänk wollen die Freidemokraten auch in den kommenden fünf Jahren Politik im Erndtebrücker Rat machen. Die FDP werde mit allen im Rat zusammenarbeiten, die Politik für Menschen machen wollen. Die Freidemokraten setzen auf Kontinuität und ein kommunalpolitisch erfahrenes Team.

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